Vereinsstatuten

Vereinsstatuten des „SC” EFM GROSS ENZERSDORF gemäß Vereinsgesetz 2002,

BGBl. I Nr. 66/2002, vom 01.07.2002, Fassung vom 23.06.2016, Freigabe durch die ordentliche Generalversammlung vom 23.06.2016

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§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
§ 2: Zweck
§ 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
§ 4: Arten der Mitgliedschaft
§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft
§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft
§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 8: Vereinsorgane
§ 9: Generalversammlung
§ 10: Aufgaben der Generalversammlung
§ 11: Vorstand
§ 12: Aufgaben des Vorstands
§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
§ 14: Rechnungsprüfer
§ 15: Schiedsgericht
§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

Der Einfachheit halber erfolgt in diesen Statuten die Beschreibung von personellen Funktionen ausschließlich in der männlichen Form.

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

  1. Vereinsname: „SC” EFM Groß Enzersdorf
  2. Vereinssitz: Am Augraben 10, 2301 Groß Enzersdorf
  3. Räumlicher Tätigkeitsbereich: Bundesgebiet Republik Österreich
  4. Zweigvereinserrichtung:nicht beabsichtigt
  5. Eintrag im Fußballverein:  Niederösterreichischer Fußballverband 1163
  6. Eintrag im Vereinsregister: ZVR 617016454, BH 2230 Gänserndorf
  7. Wirtschaftsjahr: 01.07. des Jahres bis 30.06. des Folgejahres

§ 2: Zweck der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet, bezweckt

  1. die Förderung des Fußball-Sports, im Besonderen der Jugendmannschaften im Bezirk Gänserndorf / NÖ
  2. die Förderung der Interessen des Vereins Sportclub Groß Enzersdorf
  3. die Sicherung des Vereines durch aktive Sponsor­akquisition
  4. die Organisation und Durchführung von Fan­aktivitäten bei Heim- und Auswärtsspielen
  5. die Sicherstellung der Vereinsinformationen für Mitglieder und Fans mittels Vereins- Homepage
  6. die Förderung der zwischenmenschlichen Beziehungen aller Altersklassen im Vereinsverband
  7. die Förderung der sportlichen und disziplinären Ausbildung
  8. die Förderung des Teamgeistes als Vorbereitung und als Begleitung für das Berufsleben

§ 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 1 und 2 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

  1. Als ideelle Mittel dienen
    1. Präsentation und Pflege der vereinsinternen homepage
    2. Betreuung der Nachwuchsmannschaften durch Einsatz von Elternvertretern
    3. Vereinsidentifikation durch ausgewählte Bekleidung auch für die Freizeit
    4. Kommunikation und Kooperation mit örtlichen Medien
    5. Veranstaltungen des Vereins
  1. Als materielle Mittel dienen
    1. Eintrittsgelder
    2. Ausbildungsbeiträge
    3. Mitgliedsbeiträge
    4. Spenden in Geld- und Warenwerten
    5. Vereinsveranstaltungen
    6. Kantinenbetrieb
    7. Werbe-/ Sponsoreinnahmen

§ 4: Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

  1. Ordentliche Mitglieder sind
    1. Personen, welche den ordentlichen Mitglieds­beitrag leisten,
    2. Mitglieder des Vorstandes (§11), wobei auch diese den Mitgliedsbeitrag leisten.
  2. Außerordentliche Mitglieder sind
    1. Personen, welche vom Vorstand zu außer­ordentlichen Mitgliedern ernannt werden
    2. Personen, welche aus Interessenskonflikten keine ordentlichen Mitglieder sein dürfen (z.B. Rechnungsprüfer)
  3. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden (§5 Abs3; §10 Abs1g)

§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Vereins können werden: physische Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, juristische Personen und rechtsfähige Personen­gesellschaften.
  2. Über die Aufnahme von außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden
  3. Die Ernennung zum Ehrenmitglied oder Ehrenpräsident erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.
  4. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
  5. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Zahlungseingang des ordentlichen Mitgliedsbeitrages (§4.1), oder zum Zeitpunkt der Ernennung (§4.2 und §4.3).

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
  2. Der Austritt kann jederzeit erfolgen und ist dem Vorstand schriftlich (Postweg oder per e-mail) mitzuteilen.
  3. Die Mitgliedschaft für Personen, welche den ordent­lichen Saison-Jahres-Beitrag geleistet haben, endet mit Saisonende, somit per 30.06. des Jahres
  4. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als drei Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
  5. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
  6. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltun­gen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung steht nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.
  2. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten, sowie die aktuelle Zusammensetzung des Vorstandes zu verlangen. Die Statuten und die aktuelle Zusammensetzung des Vorstandes sind auf der homepage des Vereines zu veröffentlichen.
  3. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren.
  4. Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der General­versammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden
  5. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unternehmen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins gesteigert werden kann. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereins­organe zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§ 8: Vereinsorgane

  1. die Generalversammlung (§§ 9 und 10) Teilnahmeberechtigt sind ordentliche und außer­ordentliche Mitglieder, sowie Ehrenmitglieder. Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder
  2. Die Beschlussfähigkeit erfolgt ohne Rücksicht auf die Teilnehmeranzahl, nur Punkte der Tagesordnung sind beschlussfähig.
  3. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen.
  4. Beschlussfassungen zu Vereinsstatuten oder zur Auflösung des Vereines bedürfen 2/3 der gültig abgegebenen Stimmen.
  5. der Vorstand (§11, §12, §13)
  6. Der Vorstand besteht aus zumindest 3 vertretungs­befugten Personen (Obmann, Kassier, Schriftführer). Die personelle und funktionelle Zusammensetzung des Vorstandes ist in §11 festgelegt. Die Aufgaben des Vorstandes sind in §12 festgelegt. Besondere Aufgaben einzelner Vorstandsbereiche sind in §13 festgelegt.
  7. die Rechnungsprüfer (§ 14)
    Die Rechnungsprüfung besteht aus 2 Personen, welche von der Generalversammlung für 4 Jahre gewählt werden.
  8. das Schiedsgericht (§ 15)
    Das Schiedsgericht wird im Einzelfall durch 3 ordentliche Mitglieder wahrgenommen.
  9. Anträge von Mitgliedern zur Generalversammlung sind mindestens sieben Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich oder per e-mail einzureichen.
  10. Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
  11. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
  12. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
  13. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
  14. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Lebensjahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz. Der Vorstand kann ein anderes Vorstandsmitglied mit dem Vorsitz zur General­versammlung bevollmächtigen.

§ 9: Generalversammlung

  1. Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversam­mlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Die ordentliche Generalversammlung findet alle 2 Jahre statt. Der Termin der Generalversammlung ist so anzuberaumen, dass er gegen Ende der Frühjahrssaison stattfindet, somit spätestens Ende Juni.
  2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet binnen 8 Wochen statt, auf
    1. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,
    2. schriftlichen Antrag von mindestens 1/10 der Vereinsmitglieder,
    3. Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),
    4. Beschluss der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG),
    5. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 3 letzter Satz) dieser Statuten)
  3. Zu den ordentlichen wie auch zu den außerordent­lichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich (per Post oder per e-mail) hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch die in §9 Abs.2 genannten Personenkreise.

§ 10: Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  1. Beschlussfassung über die Einberufung der Versammlung, der Tagesordnung, der Beschluss­fähigkeit.
  2. Entgegennahme und Genehmigung des Rechen­schaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
  3. Entlastung des Vorstands.
  4. Wahl und Enthebung von Mitgliedern des Vorstands und der Rechnungsprüfer.
  5. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern oder Vorstandsmitgliedern und dem Verein.
  6. Genehmigung, der durch den Vorstand veran­schlagten Mitgliedsgebühren und Ausbildungs­beiträge.
  7. Verleihung und Aberkennung von Ehrenmitglied­schaften
  8. Beschlussfassung über Statutenänderungen und freiwillige Auflösung des Vereins.
  9. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Punkte.

§ 11: Vorstand

  1. Vorstandsmitglieder
    1. Der Verein wird nach außen durch den Vorstand vertreten, wobei sämtliche Geschäftstätigkeiten von 2 vertretungsberechtigten Personen wahr­genommen werden müssen.
    2. Der Vorstand setzt sich aus zumindest 3 vertre­tungsbefugten Personen zusammen (Obmann, Kassier, Schriftführer).
    3. Der Vorstand kann um 2 weitere vertre­tungsbefugte Personen erweitert werden (zusätzlich 1. Obmann-Stv: Leitung-Spielbetrieb, und 2.Obmann-Stv: Leitung-Liegenschaft).
    4. Der Vorstand kann um bis zu 12 weitere nicht­vertretungsbefugte Personen erweitert werden. (Kassier-Stv, Schriftführer-Stv, Kantinenleiter, Gebäudeleiter, Jugendleiter, Sektionsleiter, sowie 4 Beratungsmitglieder).
    5. Die aktuelle Zusammensetzung des Vorstandes und der jeweiligen Aufgabenbereiche ist auf der homepage des Vereins zu veröffentlichen.
  2. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt.
  3. Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern:
    1. Der Vorstand hat, bei Ausscheiden eines Vor­standsmitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren (vorab einzusetzen), wozu die nachträgliche Genehmi­gung in der nächstfolgenden Generalver­sammlung einzuholen ist.
    2. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung aus, oder fällt er auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüg­lich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzu­berufen.
    3. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsun­fähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
    4. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 4 Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
    5. Der Vorstand wird vom Obmann, bei dessen Verhin­derung vom Schriftführer, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
    6. Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein erster Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Lebensjahren ältesten anwesen­den Vorstandsmitglied, oder jenem Mitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich zur Vorsitz­führung bestimmen.
    7. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens ein Drittel sämtlicher Vorstandsmitglieder anwesend ist (mathematische Rundung).
    8. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; Stimmenhaltungen sind zulässig; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
    9. Die Funktion eines Vorstandsmitglieds erlischt durch Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 4); durch Enthebung (Abs.10), durch Rücktritt (Abs. 11), oder durch Tod des Mitgliedes.
    10. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder deren Funktion entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. -mitgliedes in Kraft.
    11. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (§11 Abs.3) eines Nachfolgers wirksam. Eine (Teil-) Entlastung des zurückgetretenen Vorstandsmitgliedes kann erst mit der nächstfolgenden (a.o.) General­versammlung erfolgen

§ 12: Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewie­sen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbeson­dere folgende Angelegenheiten:

  1. Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen / Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses
  2. Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungs­abschlusses.
  3. Vorbereitung und Einberufung der Generalver­sammlung in den Fällen des § 9 Abs.1 und Abs.2 dieser Statuten;
  4. Information an die Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;
  5. Verwaltung des Vereinsvermögens;
  6. Aufnahme und Ausschluss von
  7. Aufnahme und Kündigung von Angestellten und Arbeitern des Vereins.
  8. Abschluss und Auflösung von Verträgen mit Spieler, Trainer und Platzmeister.
  9. Jährliche Festlegung der Höhe der Ausbildungs­beiträge und der Mitgliedsgebühren

§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

  1. Die Verantwortungen und Funktionen einzelner Vorstandsmitglieder werden im Rahmen einer Geschäftsordnung (GO) festgelegt. In dieser GO werden auch gemeinsame Vertretungsbefugnisse geregelt.
  2. Rechtsgeschäfte des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns und/oder des Kassiers, sowie eines weiteren vertretungs­befugten Vorstandsmitgliedes gemäß Geschäfts­ordnung. Ein solches Rechtsgeschäft beinhaltet auch die Ausstellung einer Zeichnungsberechtigung im Einzellfall für nicht vertretungsbefugte Vorstands­mitglieder nach §11 Abs.1d unter Angabe der entsprechenden Befugnis.
  3. Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Der Obmann ist für sämtlichen Rechtsgeschäfte, Geldgeschäfte und Ausfertigungen des Vereines (Bekanntmachungen, Urkunden, behördliche Meldungen) verantwortlich.
  4. Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnun­gen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
  5. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Finanz­gebarung des Vereins verantwortlich.
  6. Der Schriftführer unterstützt den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Protokollführung der Vorstandssitzungen und der Generalversammlung.

§ 14: Rechnungsprüfer

  1. Zwei Rechnungsprüfer werden von der General­versammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ angehören dessen Tätigkeit Gegen­standder Prüfung ist. Rechnungsprüfer dürfen dem Verein als außerordentliche Mitglieder angehören.
  2. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforder­lichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
  3. Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung.
  4. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 9 bis 11 sinngemäß.

§ 15: Schiedsgericht

  1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht zu berufen. Es ist eine „Schlichtungs­einrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
  2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ des Vereines angehören; mit Ausnahme der Generalversammlung
  3. Das Schiedsgericht wird derart gebildet, dass jeder Streitteil binnen 7 Tagen dem Vorstand jeweils ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Diese zwei wählen innerhalb weiterer 7 Tage ein ordentliches Vereinsmitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
  4. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

  1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
  2. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, ansonsten Zwecken der Sozialhilfe.

Die vorliegenden Statuten wurden der ordentlichen Generalversammlung des SC Groß-Enzersdorf am 23.06.2016 zur Beschlussfassung vorgelegt und angenommen.

Groß-Enzersdorf, 24. Juni 2016 der Vorstand des SC Groß-Enzersdorf

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